Locker auf Platz 1

richtig bewegen INSTITUT gewinnt Gesundheits-Beraterschlacht

 

Gesundheit und Prävention gewinnen für Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Kein Wunder: gesunde Mitarbeiter sind leistungsfähiger, motivierter – und kostengünstiger. Zur zweiten Runde der Ersten bundesdeutschen Beraterschlacht konnten interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer der Metropolregion Rhein-Main gleich sieben verschiedene Ansätze miteinander vergleichen. Vom Präventionsmediziner bis zum Fitnesstrainer stellten sieben Experten ihre Konzepte für „gesundes Leben und Arbeiten“ vor. Gewonnen hat das junge Team vom richtig bewegen INSTITUT.

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Erste bundesdeutsche Beraterschlacht

Herzlich willkommen zur Beraterschlacht: Sophie Glanzner (links) und Ghaya Hachani (rechts)
Service und Ortsnähe: die BARMER ist vor Ort
Zahnpflege für zwischendurch: der Infostand von Dr. Ahrberg und Kollegen
Seele und Kehle: soulaffair mit Sängerin Linda Freeland
Gesundheit im Fokus: rund 180 Gäste im Südbahnhof
Live in der Arena: Gladiatoren-Trainer Jens Kaiser (mit Schwert und Schild) mit mutigen Freiwilligen sowie den Wortfechtern Alex Dreppec (ganz rechts) und Thomas Hönscheid (ganz links)
Doktorentreffen: Jurymitglied Dr. Ulrike Hennemann, Chefredakteurin der Medical Tribune, und Co-Moderator Dr. Alexander Deppert – alias Alex Dreppec
Kassentreffen: Jurymitglied Erwin Rabe, Regionaldirektor der BARMER, im Dialog mit Mittel & Wege Herausgeber Thomas Hönscheid
Prävention zuerst: Dr. Winfried Weber aus Darmstadt machte den Anfang
Gesunde Mischung: die Jury mit Charlotte Teske, Dr. Ulrike Hennemann, Dr. Laszlo Poszler und Erwin Rabe
Weist den Weg zum Gesundheitsführerschein: Dirk Sonnenschein vom Europäischen Gesundheitsnetz
Runde Sache: Unternehmensberater Christian Görtz und Unternehmensberater Armin Domesle (rechts)
Armin Domesle (links) und Michael Opp (rechts) im Gespräch
Schlank durch die Gene: Ernährungsmediziner Dr. Martin Lemperle
Betrachtungen aus dem Mundwinkel: Dr. Martin Ahrberg über Gegenwart und Zukunft der Zahnheilkunde
Bauch rein, Brust raus: Das Team vom richtig bewegen INSTITUT brachte Domesle und den Saal in Schwung
Good vibrations: Fitnessexperte Frank Kürzel konzipiert Trainingslösungen für jede Bürogröße
Viele neue Kontakte: Siegerermittlung per Visitenkarte
Kamen, sahen und siegten: die jungen Wilden vom richtig bewegen INSTITUT
Alle gesund geblieben: die spontanen Gladiatoren und ihr Ausbilder Jens Kaiser
Der Letzte macht das Licht aus: Veranstalter Thomas Hönscheid
Das höchste Gut: das richtig bewegen INSTITUT gewinnt die Gesundheits-Beraterschlacht

Locker auf Platz 1

richtig bewegen INSTITUT gewinnt Gesundheits-Beraterschlacht

 

 

Noch vor kurzer Zeit standen sich die Lager unerbittlich gegenüber. Inzwischen, so scheint es, hat ein Umdenken stattgefunden. Die so genannte Schulmedizin und die alternativen Heil­methoden begreifen sich heute eher als komplementäre Ansätze, denn als Gegner. Der Trend geht weder zum ganzen Men­schen. Einen Eindruck davon vermittelten die Referenten der Gesundheits-Beraterschlacht am 24. Oktober im Saalbau Südbahnhof in Frankfurt am Main.

 

Den Anfang machte der Präventionsmediziner Dr. Winfried Weber aus Darmstadt – Zusatz­qualifikationen Naturheilverfahren, Umweltmedizin und Akupunktur (www.dr-weber.net). In seinem Vortrag berichtete Weber von seiner Begegnung mit der Thermografie. Das Verfahren erlaubt, über die Hauttemperatur Steuerungsstörungen im Körper aufzuspüren, sodass der Arzt Konfliktsituationen und drohenden Krankheiten frühzeitig entgegen wirken kann.

 

Dirk Sonnenschein, Geschäftsführer des Europäischen Gesundheitsnetzes (www.eu-gn.eu), setzt mit seinem Konzept des „Gesundheitsführerscheins“ ebenfalls ganz auf die Vermeidung von Krankheit. Durch die Vernetzung der Akteure, vom Kindergarten an, so der Innovations­preisträger des Kassenarztes 2008, lasse sich erreichen, wovon die meisten Menschen (und Krankenkassen) träumten: Gesundheit und Sicherheit in jedem Lebensabschnitt.

 

Der Ernährungsmediziner Dr. Martin Lemperle wartete mit einer verblüffenden Erklärung auf: „Nach 15 Jahren Berufserfahrung weiß ich nicht, wie man am besten abnimmt“, so Lemperle. Den Genen komme letztlich doch eine überragende Bedeutung zu. Der Typ „Jäger und Sammler“ sei beispielsweise vom Typ „Ackerbauer“ zu unterscheiden. Auf dieser Grundlage entwickeln Lemperle und seine FormMed Health Care AG (www.FormMed.com), Ernährungspläne für jeden Typ. Durchschlagender Erfolg des Unternehmens: Im Herbst 2009 wird in Deutschland das erste Konzept zur genangepassten Gewichtsreduktion eingeführt.

 

Stress-Coach Michael Opp, vor seiner Tätigkeit als Heilkundler selbst 20 Jahre im Vertrieb medizinischer Produkte unterwegs, versuchte, im Gespräch die neuralgischen Punkte von Armin Domesle herauszufinden. Der Darmstädter betreibt eine Fachpraxis für Stress- und Burn Out-Erkrankungen. In der Behandlung seiner Patienten setzt Opp schwerpunktmäßig auf bewährte naturheilkundliche Verfahren und klinische Hypnotherapie. Sein Rat an Domesle und alle Gestressten lautete daher auch: „Was auch immer Sie tun, es muss zu Ihnen passen.“ (www.forget-stress.de)

 

Zahnarzt Martin Ahrberg eröffnete völlig neue Einblicke in die Mundhöhle. Ahrbergs Referat machte sehr schnell deutlich: Der Zahnarzt ist heute sehr viel mehr als die Reparaturwerkstatt von früher. Der Trend geht auch hier zur Ganzheitlichkeit: der Zahnarzt als Präventions­mediziner, als Schönheitsberater und Seelendoktor. Ein Allrounder, der Krankheitserreger bereits am Körpereingang stoppt – zum Beispiel mit karieshemmenden Kaugummis für die Zahnpflege zwischendurch – der Zähne pflegt, erhält und verschönt, der zu strahlendem Lächeln und frischem Atem verhilft. Und dies alles natürlich in zunehmenden Maße mit biologisch unbedenklichen, den Körper schonenden Materialien und Techniken. „Alles Bio, auch beim Zahnarzt“, zog Ahrberg das Fazit. (www.ahrbergdental.de)

 

Klaus Weiß erarbeitet mit seinem richtig bewegen INSTITUT Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sind (www.rbinstitut.de). Weiß kam nicht selbst, sondern schickte seine „jungen Wilden“: Alexandra Szabady, Andrea Hofstetter, Thomas Dexler und Christine Kohn brachten mit ihrem simulierten Pferderennen den Saal in Schwung. In einem temporeichen Parcour trainierten sie mit Armin Domesle und dem Publikum Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Der Clou des Konzepts: Mit seinem Fitnessmobil kommt das richtig bewegen INSTITUT auch zu seinen Kunden ins Haus, um Mitarbeiter und Führungskräfte mit individuellen Konzepten fit zu machen.

 

Hessischer Boxchampion im Schwergewicht (Amateure), Diplom-Betriebswirt, geprüfter Fitnesstrainer, Fotomodell: der „Schwarze Ritter“ der Beraterschlacht, Frank Kürzel aus Ober-Ramstadt, trägt bereits viele Titel. Kürzel machte es noch einmal spannend. Als Fitness-Experte entwickelt er maßgeschneiderte Fitnessprogramme für Unternehmen und Studios, liefert die richtigen Geräte dazu und schult die Mitarbeiter. Er packte den 130 Kilo-Mann Domesle auf den mitgebrachten Vibrationstrainer VIBRAFIT. Ein Gerät, so Kürzel, „für Menschen mit viel Stress und wenig Zeit“ (www.vibrafit.de). Tatsächlich brachte die vibrierende Platte das Beratungsschwergewicht Armin Domesle noch einmal schwer ins Schwitzen – am Sieg des richtig bewegen INSTITUTS war jedoch nicht mehr zu rütteln.

 

Kommentiert wurde jeder Vortrag von einer hochkarätig zusammengesetzten Jury:

 

_ Dr. Ulrike Hennemann, Chefredakteurin der Medical Tribune (www.medical-tribune.de)

_ Charlotte Teske, vielfache Deutsche Meisterin im Marathon, heute Heilpraktikerin in Darmstadt

_ Dr. Laszlo Poszler, Facharzt für Innere Medizin am Facharztzentrum Neu-Isenburg (www.dr-poszler.de)

_ Erwin Rabe, Regionaldirektor der BARMER für Südhessen (www.barmer.de)

 

Ein Quartett, das mit Lob und pointierter Kritik nicht sparte. Zuletzt war es jedoch das Publikum, das durch die Abstimmung mit seinen Visitenkarten über die Gewinner des Abends entschied: Über 60 neue Kontakte konnte das richtig bewegen INSTITUT für sich verbuchen.

„Die Beraterschlacht  ‚Gesund leben und arbeiten’ war in meinen Augen eine sehr gelungene Veranstaltung mit Erkenntnissen, die auch ich teilweise anwenden werde“, urteilt Norbert Roth aus Steinau an der Straße. Der geschäftsführende Gesellschafter der Handschuhfabrik Roth profitierte auch von den Gesprächen am Rande der Schlacht: „Auch konnte ich sehr interessante Kontakte knüpfen; zum Beispiel mit Herrn Rabe, einem Jury-Mitglied.“

 

Mit rund 180 Gästen war auch die zweite Runde der Ersten bundesdeutschen Beraterschlacht sehr gut besucht – trotz Megastau auf der A5 durch das Nachholspiel von Eintracht Frankfurt.

 

Unser besonderer Dank gilt Jens Kaiser, der kurzfristig für das angekündigte, aber verhinderte Stuntteam einsprang und das Publikum mit einer spontanen Gladiatoren-Show begeisterte (www.gladiatoren-training.de). Herzlichen Dank außerdem unserer Band soulaffair um Bandleader Stefan Völker für ihren belebenden Sound (www.soulaffair.de) sowie Herrn Falk Kähny und seiner Firma Exxplain für die professionelle Aufzeichnung und Wiedergabe der Beraterschlacht per Video (www.exxplain.com).

 

Besten Dank auch an Thomas W. Frick von der Verkaufshilfe Unternehmensgruppe für seine wertvollen Hinweise zur Nachbearbeitung der Beraterschlacht (www.trainingclub.de).

 

Und natürlich vielen Dank an Armin Domesle, Projektleiter beim RKW Hessen (www.rkw-hessen.de), der sich für diesen Abend als „Härtetest“ zur Verfügung stellte. Seine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt. Doch Domesle wäre kein Schwergewicht der hiesigen Beraterszene, wenn er nicht einen Tipp für zukünftige Referentinnen und Referenten der Beraterschlacht auf Lager hätte wie es besser geht.

 

M&W: Herr Domesle, wie fühlen Sie sich vier Wochen nach der Beraterschlacht?

 

AD: Im Moment ziemlich entspannt, da ich kurz nach der (doch nicht so ganz

anstrengenden) Beraterschlacht meinen Jahresurlaub genommen habe.

 

M&W: „Gesund leben und arbeiten“ lautete das Motto. Konnten Sie aus den

Vorträgen etwas für Ihre „Work Life Balance“ mitnehmen?

 

AD: Nicht wirklich. So richtig was Neues war nicht dabei. Trotzdem: Steter Tropfen höhlt den Stein und deshalb habe ich mich in meinem Urlaub etwas mehr bewegt, Schwimmen, Strandwalken, Atmungstechniken und etwas bewußtere Nahrungsaufnahme.

 

M&W: Die jungen Leute richtig bewegen INSTITUT haben Sie und das Publikum richtig in Schwung gebracht. War das der springende Punkt für ihren Sieg?

 

AD: Dieses „richtig in Schwung bringen“ und auf den Kunden oder die Aufgabe eingehen, machte den Unterschied aus. Die Aufgabe mich fitter zu machen wurde von den Siegern tatsächlich umgesetzt. Sie waren einfach authentisch. Neben dem Siegerteam gingen nur der letzte Referent, Herr Frank Kürzel und ansatzweise Herr Opp auf mich ein. 

 

M&W: Sie waren Jurymitglied bei der Premiere der Ersten bundesdeutschen Beraterschlacht zum Thema „Neukundengewinnung“. Bei der Gesundheits-Beraterschlacht standen Sie - jedenfalls der Idee nach – im Zentrum des Geschehens. Die dritte Runde der Ersten bundesdeutschen Beraterschlacht im April 2009 wird sich mit „IT im Mittelstand“

beschäftigen. Was würden Sie den künftigen Referenten empfehlen?

 

AD: Auf jeden Fall mit dem Thema auseinander setzen und sich darauf entsprechend

vorbereiten, und nicht nur seine eigene Litanei runterbeten. Dies war leider bei der zweiten Runde in einigen Fällen der Fall. In der Schule hätte man dazu „Thema verfehlt“ gesagt. Im Wirtschaftsleben bedeutet dies den Kunden zuhören und auf deren Wünsche eingehen. Eigenwerbung gehört immer dazu, sollte aber nicht übertrieben werden. Glaubwürdig, kompetent und authentisch sollten die Mitstreiter der nächsten Beraterschlacht sein, dann werden sie sicher erfolgreich abschneiden.

 

Runde 2: Gesund leben und arbeiten

Dr. med. dent. Martin Ahrberg
Dr. med. Martin Lemperle
Dr. med. Winfried Weber
Michael Opp
Dirk Sonnenschein
Klaus Weiß
Dr. med. Laszlo A. Poszler
Charlotte Teske
Erwin Rabe
Dr. med. Ulrike Hennemann
Alex Dreppec
Armin Domesele - Projektleiter RKW Hessen

Am 22. Oktober 2008 wetteifern um die Gunst des Unternehmerpublikums:
– Dr. med. Winfried Weber, Präventionsmediziner
– Dirk Sonnenschein, Europäisches Gesundheitsnetz
– Michael Opp, Heilpraktiker und Stresscoach
– Klaus Weiß, Richtig bewegen Institut
– Dr. med. Martin Lemperle, Ernährungsmedizin
– Dr. med. dent. Martin Ahrberg, Zahnarzt
– Der „Schwarze Ritter“

Die Jury:
– Charlotte Teske, Hochleistungssportlerin und Heilpraktikerin
– Dr. med. L. A. Poszler, Facharzt für Innere Medizin
– Erwin Rabe, Regionaldirektor BARMER Ersatzkasse
– Dr. med. Ulrike Hennemann, Chefredakteurin Medical Tribune

Gefragt sind Konzepte, die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte fitter, ausgeglichener und leistungsfähiger machen. Vorgetragen mit Fachkompetenz, Originalität und Wortwitz. In maximal 10 Minuten. Power Point Präsentationen sind möglich – aber nicht zwingend nötig. Es gewinnt, wer am Ende der Show die meisten Visitenkarten vom Publikum einsammelt. Spannend ist auch das Rahmenprogramm: Incognito, das Stuntteam für Film und Fernsehen aus Dreieich, zeigt eine Kampfeinlage, bei der trotz härtestem Einsatz alle gesund bleiben. Und die Band Soulaffair lässt fühlen, dass Gesundheit vor allem Seelensache ist!

Der Schlachtplan:
Mittwoch, 22. Oktober 2008
SAALBAU Südbahnhof, Frankfurt am Main
Hedderichstraße 51
Einlass ab 18:00 Uhr
Beginn 19:00 Uhr
Voraussichtliches Ende: gegen 23:00 Uhr

Die Berater

Dr. med. dent. Martin Ahrberg
Martin Ahrberg ist Zahnarzt und Zahntechnikermeister. Seit 1988 hat er eine Praxis in Darmstadt, die unter anderem auf Implantologie, Paradontologie, Ästhetik spezialisiert ist. Außerdem bietet die Praxis Funktionslehre und Therapien an. Ein weiteres Plus in seiner Praxis: Ein eigenes Labor.
www.ahrbergdental.de

Dr. med. Martin Lemperle
1982-88 Studium der Medizin in Hamburg und Frankfurt, 1988 Promotion, 1990 Approbation, 1982-90 mehrere Auslandsaufenthalte in Indien und Ghana mit der gemeinnützigen Organisation Interplast®, 1988-95 Leitung mehrerer klinischer Studien und internationale Veröffentlichungen zum Thema: “Injizierbare Implantate“. Seit 1995 Inhaber der “Praxis für Diät- und Ernährungsberatung am Schweizer Platz“ in Frankfurt mit bisher über 10.000 betreuten Teilnehmern, 1996 bis heute Gründer, Inhaber und Vorstand der FormMed HealthCare AG (www.FormMed.de), seitdem Entwicklung mehrerer innovativer Konzepte zur Gewichtsreduktion und in der orthomolekularen Medizin, regelmäßige Fernsehauftritte und Vorträge zum Thema Ernährung, Einführung des ersten deutschen Konzeptes zur genangepassten Gewichtsreduktion im Herbst 2009.
www.FormMed.com

Dr. med. Winfried Weber
Dr. med. Winfried Weber ist Frauenarzt mit den Zusatzqualifikationen Naturheilverfahren, Umweltmedizin und Akupunktur. Seit 20 Jahren ist er auf dem Gebiet der Präventiv- und funktionellen Medizin spezialisiert.
Seit 2005 führt er eine Privat-Praxis im Ärztehaus am Elisabethenstift, Darmstadt. Außerdem leitet er den Verein Propraevent, den Verein für funktionelle Medizin, und die ärztliche Berufsausübungsgemeinschaft Proprevent Darmstadt. Weber hat Bücher veröffentlicht, hält Vorträge und Seminare.
www.dr-weber.net

Michael Opp
Michael Opp hat nach über 20 jähriger erfolgreicher Tätigkeit in Vertrieb und Marketing in der medizintechnischen Industrie eine naturheilkundliche Ausbildung absolviert, und eine Fachpraxis für Stress- und Burn Out Erkrankungen in Darmstadt eröffnet.
Schwerpunkte seiner Behandlungen sind klinische Hypnotherapie sowie bewährte naturheilkundliche Verfahren. Wegen seines beruflichen Hintergrundes im technischen Vertrieb sowie seines reichhaltigen Erfahrungsspektrums aus Schulmedizin ist er heute kompetenter und hilfreicher Ansprechpartner für seine Klientinnen und Klienten. Ebenso häufig ist seine Meinung bei schulmedizinischen Behandlungen gefragt, sobald es um eine naturheilkundliche Begleittherapie geht.
Ziel für seine Klientinnen/Klienten: ein Mehr an Lebensqualität verbunden mit beruflichem wie auch privatem Erfolg.
www.forget-stress.de

Dirk Sonnenschein
Dirk Sonnenschein ist seit 1985 im Gesundheitsbereich tätig und Vorreiter in den Bereichen Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Ärztekooperationen.
2002 gründete er die FMIG GmbH, ein Qualitätsnetzwerk aus inhabergeführten Bewegungseinrichtungen. Anschließend erfolgte 2007 die Gründung von eu-gn, das Ärztenetzwerk als Kooperationspartner für FMIG Studios. Innovationspreisträger des Kassenarztes 2008.
www.eu-gn.eu

Klaus Weiß
Partner und Dienstleister für Unternehmen. Er erarbeitet und führt mit dem richtig bewegen INSTITUT Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement durch, die auf spezifische Bedürfnisse abgestimmt sind.
Die wissenschaftliche Begleitung der Einsatzgebiete Gesundes Leben, Stressbewältigung, Rücken, Herz-Kreislauftraining und Führungskräftetraining sichert die hohe Qualität der Services des Instituts.
Zur Beraterschlacht präsentiert das richtig bewegen INSTITUT Einsatzgebiete seiner praktischen Arbeit. Ziel ist es, Menschen zu gesundem Leben und Arbeiten zu bewegen – und das Publikum so richtig in Bewegung zu bringen.
www.rbinstitut.de

Die Jury

Dr. med. Laszlo A. Poszler
Facharzt für Innere Medizin
www.dr-poszler.de

Charlotte Teske
Heilpraktikerin in Darmstadt

Erwin Rabe
Regionaldirektor der BARMER
www.barmer.de

Dr. med. Ulrike Hennemann
Chefredakteurin Medical Tribune
www.medical-tribune.de

Co-Moderator

Alex Dreppec
Dichter, Literat,Poetry Slamer
www.dreppec.de



INCOGNITO STUNTS hat sich seit 2003 als professionelles Stuntteam in der deutschen Filmund TV-, Show- und Event-Landschaft zu einer festen Größe entwickelt. „Gemeinsam arbeiten wir jeden Tag für einen besonderen Moment“, beschreibt Geschäftsführer und Stunt-Koordinator Dirk Quasten das Credo seiner Mannschaft. „Dieser Moment ist der intensive Anstieg von Adrenalin bei unseren Zuschauern, egal ob im Film oder in unseren Shows.“

Für Events und Incentives lässt Incognito den Zuschauer auch selbst zum Actionheld werden und den Adrenalinpegel ins Unermessliche steigen. Zum Angebot der international gefragten Stuntleute zählen professionelle Stuntdoubles und Präzisionsfahrer für Film, TV, Shows und Events genauso wie die Konzeption von Stuntshows, Action Events und Promotionveranstaltungen. Seit August 2008 sind fünf Incognito Stuntmen im Stuntkader der neuen RTL Action Serie „LASKO - Die Faust Gottes“.

Am 22. Oktober kann man Incognito live in Aktion erleben: zur Mittel & Wege Beraterschlacht „Gesund leben und arbeiten“ im SAALBAU Südbahnhof.
www.incognito-stunts.de



Am 22. Oktober wird Armin Domesle auf Herz und Nieren geprüft. Normalerweise ist er derjenige, der die Untersuchungen durchführt. Mittel & Wege hat mit ihm über den Unternehmens Check-up des RKW Hessen gesprochen.

Herr Domesle, was ist ein Unternehmens- Check-Up? Domesle: Wir analysieren die Bereiche Finanzen, Controlling, Management, Organisation, Personal, Marketing und Vertrieb, Beschaffung und Logistik, Produktions- und Leistungsprozesse sowie Kunden und Lieferanten. Darüber hinaus suchen wir mit dem Unternehmer gemeinsam Ansatzpunkte für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Als Ergebnis erhält er einen Bericht, der die Stärken und Schwächen im Unternehmen darstellt und Möglichkeiten der Optimierung aufzeigt. Diese Analyse ist keine Beratung, sondern kann der Ausgangspunkt für eine sich anschließende individuelle Beratung sein.

Welche Vorteile bringt ein Unternehmens-Check-Up?
Domesle: Zunächst ist es eine Standortbestimmung für den erfolgsorientierten Unternehmer. Der Unternehmens-Check-Up kann eine Vorbereitung auf die Anforderungen der Kreditinstitute sein und Ansatzpunkte für eine gezielte Arbeit an der Bonität des Unternehmens aufzeigen. Er verdeutlicht zudem die individuellen Verbesserungspotenziale des Unternehmens und bietet die Chance, bei aufgedeckten Schwachstellen rechtzeitig gegenzusteuern.

Wie läuft die Sache ab?
Domesle: Zuerst erfolgt ein kostenloses Vorgespräch. Zur Erhebung aller Informationen kommen wir vor Ort zu dem Unternehmen. Die Analyse wird in intensiven Gesprächen mit der Geschäftsführung und den zuständigen Mitarbeitern durchgeführt. Nach der Auswertung werden alle Ergebnisse in einem Gespräch präsentiert und mit dem Unternehmer bzw. der Geschäftsleitung diskutiert.

Was kostet ein Unternehmens-Check-up?
Domesle: Für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen bis 12 Millionen Euro Umsatz kostet der Check-Up durch die hohe Förderung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung nur 750 Euro. Mittlere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 12 bis 25 Millionen Euro zahlen 1.500 Euro. Der Preis ohne Fördermittel für einen Check-Up beträgt 3.000 Euro. Die Förderung ist beschränkt auf Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern. Eine individuelle Beratung, die sich im Anschluss aus dem Check Up ergeben könnte, kann ebenfalls bezuschusst werden.

Ist der Unternehmens-Check-Up auch interessant und praktikabel für kleine Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern?
Domesle: Für diese Zielgruppe haben wir speziell den sog. „Kleinen Check Up“ im Angebot. Er wird mit 900 Euro gefördert, so dass ein niedriger Eigenanteil von 300 Euro verbleibt, der auch für Unternehmen dieser Größe gut darstellbar ist.

www.rkw-hessen.de

 

Danke: Beraterschlacht schlägt ein

Herzlich willkommen zur "Ersten bundesdeutschen Beraterschlacht": Steffi (links) und Steffi (rechts)
Die Ruhe vor der Schlacht
Jurymitglied Armin Domesle, Projektleiter beim RKW Hessen
Beratung braucht Beat: Soulaffair - live im Südbahnhof
Bandleader Stefan Völker bläst zur Beraterschlacht
Jurymitglied und stilvolle Quotenfrau: Renate Eisenbeiss-Marx, Management & Training
Power Networker: Referent Thomas W. Frick (links) und Burkhard Schneider (rechts)
Charmeoffensive am Infostand von vendamus: Sandra Ziegner und Marion Daniel
Auftritte mit Leib und Seele
Mittel & Wege bringt Unternehmerinnen und Unternehmer ins Gespräch
Kritischer Gast: Der PR-Berater für Berater Bernhard Kuntz
Neukundengewinnung: Information und Unterhaltung...
...für rund 250 Gäste
Referentin Nicole Deboy ging als erste in die Schlacht - im Handballdress
Juror Peter Sawtschenko, Sawtschenko Institut, Rossdorf
Der Lohn der Mutigen: Visitenkarten
Referent Christian Görtz mit Key Visual
Thomas Hönscheid, Herausgeber Mittel & Wege, mit individueller Moderationstechnik
Marketing mit Pfeffer: Nicole M. Pfeffer in Aktion
Ein Mann, ein Wort: Co-Moderator, Poet von nationalem Rang und Darmstädter Dichterschlachten Initiator Alex Dreppec
Referentin Siegrid Biebl, Werbeagentur Raab (Mainz), gewann durch Echtheit und Erfahrung
Juror Thomas Hobein, Agentur Wolkenkratzer in Frankfurt am Main
Referent Holger J. Bub von Quasar Communications aus Wiesbaden war verhindert - und schickte seinen Hausmeister Rudi Daum
Jede Karte zählt! Steffi Stampa bei der Stimmenauszählung
Nicole Deboy erzielte jede Menge Einwürfe
...sechzig, einundsechzig, zweiundsechzig...
Rittersleut: Rudi Daum und Thomas W. Frick
Die lachende Erste: Nicole M. Pfeffer
So sehen Sieger aus!
Ein Abend zum Nachdenken - und zum Schmunzeln
Das philosophische Quartett: Armin Domesle, Renate Eisenbeiss, Thomas Hobein, Peter Sawtschenko (von links)
Und der Gewinner ist...
Nicole M. Pfeffer
Ritterschlag - die Juroren neigen ihr Haupt
Danke und bis zur nächsten Beraterschlacht! 22. Oktober 2008, SAALBAU Südbahnhof, Thema "Gesund leben und arbeiten"

Seit 1994 ist der SAALBAU Südbahnhof Domizil des früheren Musiklokals „Schlachthof“. Am Mittwoch, den 18. Juni 2008 erlebte der traditionsreiche Jazzclub eine Premiere der besonderen Art: Mittel & Wege brachte die „Erste bundesdeutsche Beraterschlacht“ auf die Bühne. Sieben Beraterinnen und Berater wetteiferten mit vollständig unterschiedlichen Ansätzen zum Thema „Neukundengewinnung“ um die Gunst des Publikums. In der Reihenfolge Ihrer Referate vielen herzlichen Dank an:

                                                      

_ Nicole Deboy, Mitgesellschafterin der vendamus GmbH aus Großwallstadt. „Die vendamus GmbH ist eine auf Vertrieb und Marketing fokussierte Beratungsgesellschaft, die alle Prozess-Schritte von der Analyse bis zur Implementierung selbst durchführt oder steuert“, ist auf der Homepage zu lesen. „Unternehmercoaching speziell für den Mittelstand und Interimsmanagement runden das Leistungsportfolio ab.“ Die Mitgeschäftsführerin zeigte mit ihrem Vortrag, im Handball-Dress gehalten: vendamus bringt nicht nur Können, sondern auch Kreativität ins Spiel. www.vendamus.de

 

_ Christian Görtz, Marketing-Berater aus Pfungstadt. „Mein Geschäft ist, dass Sie mehr Geschäft machen“, lautet seine Unternehmens-Mission, und wer Christian Görtz erlebt, spürt die Leidenschaft, mit der er sie umsetzt. Für alle, die am 18. Juni die Gelegenheit verpasst haben: http://de.youtube.com/watch?v=7UCAUVfuYAs Und: www.marketingtip.de

 

_ Thomas W. Frick, Inhaber der Verkaufshilfe in Otzberg. Drei Geschäftsbereiche der Verkaufshilfe unterstützen Unternehmen darin, ihr Geschäft zu entwickeln: Der Geschäftsbereich „Strategie“ betreibt praxisnahe Unternehmensberatung. Der Geschäftsbereich „Taktik“ hilft mit Weiterbildung und Coaching. Der Geschäftsbereich „Tun“ bietet schließlich operative Vertriebsunterstützung. Thomas W. Frick demonstrierte souverän, wie all das zum Nutzen der Kunden zusammenspielt. www.verkaufshilfe.net

 

_ Nicole M. Pfeffer, Marketing mit Pfeffer, Frankfurt. Die spätere Gewinnerin machte ihrem Namen alle Ehre und pfefferte Bierdeckel mit Bonus-Beratungs-Angeboten in den voll besetzten Saal. Ihr Auftritt war der Beweis dafür, dass Sie in Ihrem Kurzprofil nicht zu viel verspricht, wenn Sie als eine Ihrer Kernkompetenzen „gelebte Emotionen“ nennt. Ihre Mischung aus Temperament und Sachkenntnis überzeugte die Jury und was den Ausschlag gab: das Publikum. www.marketing-mit-pfeffer.com

 

_ Sigrid Biebl von der Werbeagentur Raab in Mainz. Siegrid Biebl zeigte an diesem Abend, was Professionalität heißt: Trotz heftiger Erkrankung hielt sie ihre Zusage aufrecht und stellte sich der Beraterschlacht. Authentizität, Klarheit und im besten Sinne Einfachheit in der Präsentation der Beratungsinhalte waren die Trümpfe, die sie ausspielte. „Welches Konzept würden Sie wählen für eine Imbissbude am Frankfurter Hauptbahnhof – und welches für eine in der Innenstadt?“ Mit dieser einfachen Frage bezog sie das Publikum in ihren Vortrag ein – und brachte zwei spontan angesprochene Gäste ziemlich ins Grübeln. In Sachen Kundenorientierung galt für die Referentin zur Beraterschlacht auf jeden Fall: vorbildlich. www.komdes.de

 

_ Holger J. Bub alias Rudi Daum, Geschäftsführer Quasar Communications in Wiesbaden. Die Agentur Quasar ist spezialisiert auf Absatzförderung und bietet dort die ganze Bandbreite von Dienstleistungen an: von Prämienprogrammen über Kundenbindungskonzepte bis zu Promotions und Events. Leider konnte Geschäftsführer Holger Bub nicht persönlich an der Beraterschlacht teilnehmen. Er war verhindert und schickte als Ersatz seinen Hausmeister, Rudi Daum. Der vertrat seinen Chef exzellent. In zehn Minuten erfuhren die amüsierten Unternehmergäste, wie „de Holger mit Mehlings Jahr für Jahr neue Kunde gewonne hat – und die Agendur von null uff hunnert Mitarbeiterinne und Mitarbeiter gewachse is.“ Ein Vortrag, der Unterhaltungs- und Informationswert perfekt vereinte. www.quasar-communications.de

 

_ Heinz Thoma und Jürgen Fellgiebel von der Imatec GmbH aus Düren. Ingenieure gelten im Allgemeinen ja als eher nüchterne Menschen. Das gilt offenbar nicht, wenn sie aus dem Rheinland kommen. Der Geschäftsführer und Inhaber der Imatec GmbH, Heinz Thoma, legte im Referenten-Duo mit Jürgen Fellgiebel einen kabarettreifen Einstieg in den gemeinsamen Vortrag hin. Kein Wunder: Thoma ist auch Büttenredner. Solcher Art als „Schwarzer Ritter“ angekündigt, verblüffte er mit dem plötzlichen Duett sogar den Veranstalter. Es zeigte sich, dass Ingenieure durchaus auch Humor haben – und etwas vom Autoverkauf verstehen. www.imatec.de

 

Die Jury: Management- und Präsentations-Trainerin Renate Eisenbeiss-Marx (www.renateeisenbeiss.de). RKW Hessen Projektleiter Armin Domesle (www.rkw-hessen.de). Positionierungs-Experte Peter Sawtschenko (www.sawtschenko.de). Und Thomas Hobein, Mitgeschäftsführer der Werbeagentur Wolkenkratzer in Frankfurt am Main, die das Beraterschlacht-Logo entworfen hat (www.agentur-wolkenkratzer.de). Die Kommentare zum Abschluss jedes Vortrags kamen spontan, fielen subjektiv aus, waren meist wohlwollend – und manchmal bissig. So war es gewollt. Die Entscheidung traf zuletzt ohnehin das Publikum, das Nicole M. Pfeffer vor Thomas Bub und Nicole Deboy gesehen hatte.

 

In vielen Blogs und Foren wird die Beraterschlacht bereits lebhaft diskutiert. Der erste, der über die „Erste bundesdeutsche Beraterschlacht“ berichtete, war der Organisator der Frankfurter Aufschwung-Messe und „Top-Business-Blogger“ Burkhard Schneider. Schneider war selbst unter den Gästen und schreibt: „Insgesamt war das Ganze eine große Show. ... für jeden war etwas dabei: Unterhaltung, wichtige Marketingtipps und viele neue Kontakte beim Appelwoi danach.“ Siehe: www.best-practice-business.de/blog/?p=3553

 

Kritik gab es natürlich auch: Band zu laut, zu lange Umbaupausen, kein richtiges Gegeneinander der Kandidaten. Insgesamt aber lautet unser Fazit: Ein toller Abend. (Noch) nicht perfekt, aber das war auch nicht zu erwarten. Wer etwas wagt, der macht auch Fehler. Das ist Unternehmertum. Deshalb sind wir dankbar für jede Anregung. Sie helfen uns damit, die nächste Beraterschlacht noch besser zu machen.

 

Thomas Hönscheid

Mittel & Wege

06151.292024

hoenscheid@textbank.info

 

Stimmen zur Beraterschlacht

 

„Vielen Dank auch für Ihre nachträgliche Unterstützung. Mein Fazit ist mehr als unglaublich! Gestern bereits zwei unterschriebene Neukundenverträge. Fünf Termine sind noch offen

und zahlreiche Rückrufe und Info-Anfragen rund um mein Angebot.“

 

Nicole M. Pfeffer

Marketing mit Pfeffer, Frankfurt am Main

Gewinnerin der ersten bundesdeutschen Beraterschlacht

 

„Kurze Rückmeldung von Ihrer ‚Quotenfrau’. Die Veranstaltung ist Ihnen gelungen. Es gab wirklich gute Rückmeldungen. Sicher gibt es noch Dinge, die wir besser machen könnten, na ja, wichtig ist doch, dass wir es getan haben und Perfektion kann auch furchtbar langweilig sein.“

 

Renate Eisenbeiss-Marx

Training & Management, Rodgau

Mitglied der Jury

 

„Maßlos lange Umbauphasen zogen die Veranstaltung ungebührend in die Länge. Und das bei äußerst schlechter Luft. Die flinke, freundliche manchmal deutlich zu eifrige Bewirtung störte – vor allem während der Dichterlesung. Und: Essen in dieser Atmosphäre ist einfach nicht angebracht. Die Publikumsabstimmung über den Sieger bekamen wir  nicht mehr mit. Gott sei Dank. Wie wir hörten, waren die Schlachtenpropagierer zu anständig (oder zu feige?) die Einzelergebnisse zu verkünden. Und das wäre uns dann wirklich als echtes Ärgernis aufgestoßen.“

 

Hans Emge

AG Unternehmensgründung, Flörsheim

 

„War ein schöner Abend und eine gelungene Veranstaltung – vor allem ein

richtig guter und großer Schritt für Mittel & Wege.“

 

Frank Hargina

Hargina Concepts, Darmstadt

Wieviel Design muss sein?

Lichtspiel: Dr. Sabrina Steffen kennt sich mit Perlglanzpigmenten von Merck Darmstadt aus
Heilige Hallen: Das Institut für Neue Technische Form, Deutschlands ältestes Designinstitut, stellte seine Räume für die Mittel & Wege Gesprächsrunde zur Verfügung
Von links nach rechts: Stefan Koziol (koziol), Sabrina Steffen (Merck KgaA), Ingeborg Scheer (dasign), Markus Frenzl (4gzl) und Thomas Hönscheid (Mittel & Wege)
Historischer Moment: Michael Schneider begrüßt die Gäste zur letzten Veranstaltung im INTEF
Inspiration: Ein Abend zum Sehen, Hören und Plaudern
Gute Gespräche: Burghard Berg, Dirk Gerasch und Thomas Hönscheid beim Gedankenaustausch über Kunst und Design
Schöner leben mit Mittel & Wege
Große Namen im INTEF

Formgeber geben Antwort

Es war ein historischer Augenblick im Institut für Neue Technische Form, INTEF: Die Veranstaltung von Mittel & Wege am 18. Oktober 2007 war die letzte in den angestammten Räumen von Deutschlands ältestem Designinstitut. Wenige Tage später musste Michael Schneider, viele Jahre Leiter des Hauses, die Koffer packen. Die Geschichte des INTEF ist zu Ende, mit Hessen Design soll an gleicher Stelle weiter Designgeschichte geschrieben werden.

 

Souverän und unterhaltsam führte Michael Schneider in die Alessandro Mendini Gesamtschau ein, die an diesem Abend den Hintergrund der Mittel & Wege Gesprächsrunde lieferte. Das umfassende Werk des italienischen Star-Designers, der von der Bushaltestelle bis zum Buch alles verschönert hat, bildete den idealen Rahmen für die Frage: Wieviel Design muss sein? Was bleibt zu gestalten, in einer Zeit, in der bereits die Kinder von Kopf bis Fuß „gestyled“ sind?

 

Rede und Antwort standen: Ingeborg Scheer, Inhaberin der Agentur für Kommunikation und Medien dasign in Darmstadt, Markus Frenzl, Designer, Designjournalist und Design-Consultant von 4gzl, Stefan Koziol, Geschäftsführer von koziol in Erbach sowie Dr. Sabrina Steffen, Marketing Manager für Perlglanzpigmente bei Merck in Darmstadt. Die Gäste im Institut für Neue Technische Form erlebten nicht nur eine lebendige Diskussion.

 

Sie erfuhren auch von einer echten Innovation: olfatype – das erste Zeichensystem zur umfassenden Beschreibung von Düften (www.olfatype.de). Sehenswert!

Volle Hütte auf dem Oberfeld

"Wir ziehen demnächst aus unserer attraktiven Wohnung aus. Bestimmt würde unser Vermieter einen Nachmieter akzeptieren, den wir ihm empfehlen. Doch leider gibt es gerade niemanden in unserem Bekanntenkreis, der eine Wohnung sucht. Da läge es doch nahe, nach jemandem Ausschau zu halten, der gegen Belohnung eine Wohnung sucht, um diese bei erfolgreicher Vermittlung zu kassieren. Aber irgendwie hätten wir dabei ein ungutes Gefühl. Zu Recht?"

 

Dr. Dr. Rainer Erlinger, bekannt durch seine Kolumne Die Gewissensfrage im Süddeutsche Zeitung Magazin, machte in seinem Einstiegsreferat zur Mittel & Wege Veranstaltung Wirtschaft und Ethik gleich zu Beginn deutlich: Mitnahme-Mentalität ist kein Privileg von Topmanagern. Auch Menschen wie du und ich sind vor der plötzlich aufkommenden Gier in alltäglichen Geschäften nicht gefeit. Jeder müsse daher für sich die Gewissensfrage beantworten: “Muss ich alle Vorteile nutzen, nur weil ich es kann?”

Die anschließende Diskussionsrunde versuchte herauszuarbeiten, ob die Marktwirtschaft dafür heute noch die richtigen Anreize setzt. Denn dass unser “System” ethisch vertretbare Ergebnisse zeitigt, daran glauben nach den Umfragen der Demoskopen von Allensbach nur noch 25 Prozent aller Bundesbürger. Anhand der neuralgischen Punkte Umweltschutz, Chancengleichheit und Region der Zukunft wurde hinterfragt, ob dieses Misstrauen berechtigt oder unbegründet ist.

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries betonte im Hinblick auf den deutschen Beitrag zum globalen Klimaschutz die gute Ausgangsposition Deutschlands im Bereich der erneuerbaren Energien und verwies auf die internationalen Wachstumschancen durch innovative Umwelttechnologien. Über die umweltpolitischen Konzepte der Merkel-Regierung für den G8 Gipfel in Heiligendamm konnte und durfte sie nichts verraten – safety first.

Der Aspekt der Chancengleichheit wurde vor allem vor dem Hintergrund der Einkommensverteilung sowie des Zugangs zu Gesundheitsleistungen und zur Bildung diskutiert. Für mehr Gerechtigkeit in der Einkommensverteilung und der Besteuerung, so Ulf Posé, Präsident des Ethikverbands der deutschen Wirtschaft, brauche es zum einen mehr Manager mit ethischer Kompetenz. Zum anderen aber auch die entschlossene Sanierung der öffentlichen Haushalte und einen handlungsfähigen, schlanken Staat.

Bei unveränderten Anreizstrukturen sei jedenfalls im Gesundheitswesen der Weg in die Zwei-Klassen-Medizin vorgezeichnet, pflichtete Dr. Richard Röhrig, kaufmännischer Direktor des Alice-Hospitals in Darmstadt, ihm bei. Bei allen Vorteilen des deutschen Gesundheitswesens - “Wenn jemand im Ausland krank wird, dann will er meist ganz schnell wieder zurück”, so Röhrig – wurde doch deutlich, dass der Klinikleiter eine Deregulierung im Gesundheitssektor begrüßen würde: “Ohne Privatpatienten würde es nicht mehr gehen, dort wird Geld verdient, das oft erst die Behandlung von Kassenpatienten ermöglicht.”

Die Software AG Stiftung ist mit einem Fördervolumen von rd. 35 Millionen Euro im Jahr eine der größten privaten Fördereinrichtungen in Deutschland. Viel wird auch in die Förderung der Bildungsvielfalt investiert, etwa durch die Unterstützung von Privatschulen. Elitär seien diese Alternativen zum staatlichen Schulbetrieb jedoch keineswegs, erklärte Dr. Horst Philipp Bauer, Vorstand der Software AG Stiftung, die Schulkosten seien auch für Durchschnittsverdiener durchaus tragbar: “Das liegt oft so bei 165 bis 200 Euro im Monat.”

Welche Rolle kann die Region spielen, wenn es um mehr Umweltschutz, Nachhaltigkeit der Wirtschaft und besseres soziales Miteinander geht? Braucht es die großen Infrastrukturprojekte oder gibt es neue, ökonomisch und ökologisch attraktive Alternativkonzepte? Gefragt, ob zum Beispiel das von der Software AG Stiftung geförderte Hofgut Oberfeld ein Vorbild für den zweiten Weg sein könne, zeichnete Horst Philipp Bauer ein differenziertes Bild: "Ob heilsame Impulse fruchten, hängt immer von den jeweiligen Rahmenbedingungen ab."

Das Fazit der Gesprächsrunde hätte mit Erich Kästner lauten können: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Um aber doch wenigstens ein wenig auf das Gute hinzuwirken, schloss die Diskussion mit “Frommen Wünschen”, die Mittel & Wege jedem Experten mit auf den Heimweg gab: "Möge Nachhaltigkeit in allem werden, was einmal Wohlstand für alle war", lautete der erste. Das entlockte so manchem im Stall ein Schmunzeln.

Ein herzliches Dankeschön allen, die diese Veranstaltung unterstützt haben!


Danke unseren Interviewgästen, Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Herrn Dr. Horst Philipp Bauer, Herrn Dr. Richard Röhrig und Herrn Ulf D. Posé sowie Herrn Dr. Dr. Rainer Erlinger für sein Einstiegsreferat.

Danke unseren Werbepartnern: aiDa (Institut für angewandte Informatik der Hochschule Darmstadt), Elektrizitätswerke Schönau, Enitex Herrenmode, Ethikverband der deutschen Wirtschaft, Franklin Templeton Investments, Hawk Securitisation, riese und müller, Schott, Stranczyk Consult, Weingut Schwab

Danke allen Helferinnen und Helfern des Hofguts Oberfeld, vor allem: Arnulf Rosenstock, Peter De Gennaro, Thomas Göbel, Will, Frau Menzel, Thomas und Herrn Wolfgang Schindler.

Danke unseren Sponsoren für Ton, Film, Fotografie und Technik: Klaus Dengler, Hans Sachsse und Gregor Pfitzer sowie Frau Prof. Marlies Fröse von der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt für ihre fachlichen Hinweise.

 

 

 

Herzlich willkommen! Witamy serdecznie! Dobar den!

Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum der Europäischen Union hat Mittel & Wege zur 'Standortwahl' nach Aschaffenburg eingeladen. Welche Chancen bieten die neuen Märkte in Osteuropa? Was bedeutet die EU-Osterweiterung für den hiesigen Arbeitsmarkt? Und wie wird sich Deutschland unter dem Eindruck der Globalisierung bis zum Jahr 2020 verändern?

 

Rund 50 Gäste sind der Einladung von Mittel & Wege nach Aschaffenburg gefolgt, um die Antworten auf diese Fragen zu erfahren. Viele Ehrengäste bereicherten das Event, darunter Klaus Herzog (Oberbürgermeister von Aschaffenburg), Ingo-Endrick Lankau (Honorarkonsul der Republik Bulgarien für das Land Hessen), Neytcho Neytchev (Wirtschaftsrat der Republik Bulgarien), Marko Simat (Wirtschaftsrat der Republik Kroatien), Julian Grigorita (Generalkonsul der Republik Moldau) und Mykola Katschanov (Wirtschaftsrat der Ukraine).

 

Die Unternehmen der Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar waren unter anderen mit der Schott AG, SINUS SOCIOVISION, ECKES granini, Inter Actio, InBIT, Vocaltec communications, ZLP Zoll und Logistik GmbH, EULER HERMES, metaldyne sowie den Agenturen BestSeller, Büro Ka, Wolkenkratzer und Hargina Concepts vertreten. Sie trafen auf zahlreiche Freiberufler und Selbstständige aus Ost und West und ein Professorenduo aus den Fachbereichen Philosphie und Kommunikationsdesign: Eine gute Mischung für grenzübergreifende Gespräche.

 

Das Musikertrio von 'Café Hungaria' und die angenehme Atmosphäre im Grand Bistro Schönbusch trugen das ihre dazu bei, neue Kontakte anzubahnen. Reichlich Gesprächsstoff lieferten die Vorträge von Axel Scheer, Jörg Hurtz, Waltraud Gehrig und Dr. Friederike Müller-Friemauth – und die polnischen Delikatessen von "Watras" aus Darmstadt.

Vortrag_Dr_Mueller_Friemauth.pdf

Vortrag_Hurtz.pdf

Vortrag_Scheer.pdf

Vortrag_Scheer.ppt